CSU unterwegs: Bei der Bücherei fehlt nur der barrierefreie Eingang

Die Bücherei am Münztor war das Ziel der CSU im Rahmen der Aktion CSU unterwegs. Leiterin Kornelia Funke konnte interessante Neuerungen vorstellen. Durch die Teilnahme am WebOPAC wurde der gesamte Bestand an Medien digital erfasst. Dies ermöglicht dem Nutzer bequem von zuhause aus das Angebot zu sichten und auch z.b. Bücher vorzubestellen. Wenn das Buch dann zurückkommt wird er per Mail informiert und muss es nur noch abholen. Dazu wird ab April 2017 auch die E-Book-Ausleihe starten.

csu unterwegs Bücherei 2016Dann kann der Leser Bücherüber dieBücherei auf seinen Reader, sein Tablett oder Handy laden. Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern aus Schongau und Umgebung 20000 Medien vom Buch über Hörbücher bis zu Spielen zur Verfügung. Jedes Jahr werden etwa 10 Prozent ausgemustert und erneuert. Die Leiterin berichtete, dass die Bücherei mit der Volkshochschule, den Schulen und Kindergärten gut zusammenarbeitet und neu auch im Altenheim ein Angebot schafft. Dazu beteiligt man sich auch an vielen Aktionen, z.B. der Hexennacht. Der persönliche Besuch bleibt trotz aller technischer Neuerungen das Herzstück des Angebotes. Einen großen Wunsch hätten Kornelia Funke und ihr Team noch:

Der Eingang sollte barrierefrei ausgebaut werden. Mit einer Rampe könnten Rollstuhlfahrer und auch Eltern mit Kinderwägen besser in die Räume gelangen. Ortsvorsitzender Dr. Oliver Kellermann versprach, dass sich die CSU für eine zeitnahe Lösung einsetzt und dankte dem Team für die vorbildliche Leistung. Seit nunmehr über 13 Jahren engagieren sich Funke und ihr Team ehrenamtlich, damit den Bürgerinnen und Bürgern ein breites und aktuelles Angebot an Medien zur Verfügung steht.

In den Abenteuerspielplatz muss wieder Abenteuer

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Im Rahmen der Monatsversammlung der CSU berichteten Helmut Hunger und Peter Bommersbach über den Spielplatzcheck der CSU.

Diese Aktion läuft nun seit etwa 2 Jahren, 10 Spielplätze wurden schon überprüft, mit Kindern bespielt, die Eltern befragt und Bewertungsbögen erstellt. So konnten manche Gefahrenstellen beseitigt werden und erhebliche Verbesserungen erreicht werden. Lob hatte Hunger auch für Bürgermeister und Bauamt, die sich schnell um angezeigte Mängel kümmern.

Auch wurde in den letzten Jahren viel Geld investiert um Attraktivität und Sicherheitslage zu verbessern. Auf den Kinderspielplätzen gilt jetzt ein Rauchverbot und an jedem Spielplatz ist die Nummer angebracht, bei der
Schäden oder Gefahren sofort gemeldet werden können. Die Geräte, die zum Teil in schlechtem Zustand waren, wurden nach und nach ausgetauscht. Dabei ist es wichtig, dass nicht die selben Geräte auf jedem Spielplatz stehen.

Überall sollte ein anderes Motto mit anderen Möglichkeiten geboten werden, so Hunger. Als nächstes steht der sogenannte Abenteuerspielplatz an der Säulingstraße zur Aufwertung an. Hier haben Hunger und Bommersbach schon interessante Vorschläge, z.B. eine Burg auf dem Hügel erarbeitet, die demnächst
mit der Stadt besprochen werden sollen. Damit im Abenteuerspielplatz auch wieder “Abenteuer”drin ist.

Die Reihe Spielplatzcheck wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt.

Bedenken gegen Sparkassenfusion – Zentralitätsverlust für Schongau vermeiden!

Auf Antrag der CSU hat sich der Schongauer Stadtrat mit der geplanten Fusion der Vereinigten Sparkassen Weilheim und der Kreissparkasse Schongau beschäftigt. Dies darf nicht zu einer nachhaltigen Verringerung des Angebotes in Schongau oder zur Verlagerung qualifizierter Arbeitsplätze nach Weilheim führen.
Dieser Sorge schloss sich der Stadtrat mit großer Mehrheit an und beauftragte den Bürgermeister, die Bedenken und Sorgen der Stadt gegenüber den zur Entscheidung berufenen Gremien und Personen vorzutragen.
Die Erörterung fand im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung statt, der Inhalt ist jedoch bereits freigegeben und unterfällt nicht der Geheimhaltung.

Fehler korrigiert: Gewerbesteuer-Hebesatz wieder auf 350 Prozentpunkte reduziert

Überraschend setzte in der Haushaltssitzung im Februar 2016 eine Mehrheit aus ALS und SPD eine Erhöhung des Hebesatzes für die Gewerbesteuer von 340 auf 380 Prozentpunkte durch. Starke Kritik an dieser Entscheidung kam von verschiedenen Unternehmen, da die Erhöhung unvorbereitet kam und sehr einschneidend war. Investitionen wurden zurückgestellt.

Die CSU beantragte, das Thema erneut zu behandeln. Für eine nachhaltige Entwicklung ist es wichtig, dass der Gewerbesteuerhebesatz in einem vertretbaren Bereich bleibt. Nur so gelingt es, die Unternehmen an Schongau zu binden, zu Investitionen zu veranlassen und auch neue Unternehmen anzusiedeln. Die über lange Jahre gepflegte wirtschaftsfreundliche Politik der Stadt wirkt sich gerade in diesem Jahr besonders positiv aus. Statt der erwarteten 8 Mio € Gewerbesteuer kann der Kämmerer mit 12 Mio € Einnahmen planen.

Letztlich beschloss der Stadtrat auf seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit den Stimmen der CSU, der UWV, des Bügermeisters und einer Stimme aus der SPD den Hebesatz künftig wieder auf 350 Prozentpunkte zu reduzieren. Dies wird sich nach unserer Überzeugung langfristig positiv auswirken und auch die Arbeitsplätze sichern.

CSU unterweges – Besichtigung Biohof Staffelau

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3 Jahre liegt der schlimme Brand zurück, dem der damalige landwirtschaftliche Betrieb in der Lechvorstadt fast vollständig zum Opfer fiel.
Anfang Juli 2016 hat die neue Landwirtschaft in der Staffelau mit neuem Konzept den Betrieb aufgenommen. Stolz
führte Landwirt und Stadtrat Markus Wühr die über 30 Besucher durch Stall, Heubergehalle und Maschinenhalle. Derzeit läuft
die Umstellung auf einen Biohof, ab Juli 2017 soll dann nur noch die hochwertige Heumilch im Rahmen von Bioland
produziert werden. Dafür, so Wühr, ist zwar ein besserer Preis zu erzielen. Doch auch die Produktionskosten sind weit
höher als bei konventioneller Milch. 58 Kühe befinden sich derzeit im Laufstall und genießen auch einen Freilauf von 260 qm.
Die Liegeboxen sind eingestreut und statt eines Spaltenbodens sind Gummimatten verlegt. Interessant war auch die Heubergehalle,
mit 3 Entfeuchtungsboxen, die für hochwertiges und trockenes Heu sorgen.

 

 

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Schongau schafft Wohnraum!

Ein wichtiges Signal für alle, die auf der Suche nach Wohnraum in Schongau sind, besonders für junge Familien: der Stadtrat
hat mit den Stimmen der CSU, der UWV und des Bürgermeisters das Baugebiet Schongauer Norden auf den Weg gebracht. In dem Bereich zwischen Krankenhaus und der bestehenden Bebauung am Eichenweg sollen über 400 Wohneinheiten geschaffen werden. Die
Wohnstruktur ist gut durchmischt, gerade im Bereich zum Hang sind zahlreiche Reihenhäuser und Doppelhaushälften geplant. Es wird also keine Villengegend sondern ein schönes Gebiet für Familien mit Kindern. Auch bleibt die Hangkante auf ausreichender Breite frei für die Allgemeinheit und die wichtigen Blickbeziehungen sind gewahrt.

Besonders freut sich die CSU-Fraktion, dass schon im Entwurf des Bebauungsplanes ein Kindergarten eingeplant ist. Auch im Baugebiet Lechänger hatte sich die CSU vehement für einen Kindergarten eingesetzt (“kurze Wege für kurze Beine”), war aber immer wieder an der Mehrheit im Stadtrat gescheitert.

Die ALS stimmt komplett gegen das neue Baugebiet. Schongau braucht kein neues Baugebiet, so Fraktionssprecherin Konstantin. Laut ALS sollen sich die Bauwilligen an andere Orte im Mittelzentrum wenden, d.h. Altenstadt und Peiting soll diese aufnehmen. Ob es wirklich ökologisch wertvoll ist, wenn die Bauvorhaben an anderer Stelle verwirklicht werden, darf bezweifelt werden. Auch die SPD verhielt sich wenig sozial. Zwar waren nur 3 von 7 Stadträten anwesend. Davon stimmte aber nur einer für die notwenige Entwicklung, zwei SPD-Stadträte stimmten wie die ALS dagegen.

Die CSU befürwortete einstimmig die Zukunftsplanung. Von unserer Seite wurde zusätzlich eine verbesserte Erschließung über eine Straße zwischen Altenstadt
und dem Krankenhaus angeregt. Von dort aus könnten die Wohnquartiere über mehrere kleine Straßen erschlossen werden und so der Verkehr im neuen
Wohngebiet reduziert werden. Auch könnten wir uns einen Geschoßwohnungsbau im nördlichen Bereich vorstellen, da auch für diesen Wohnraum in Schongau
Bedarf besteht.

Die CSU lässt die Sau raus,

hieß es beim Sommerfest am Samstag. Die Sau wurde etwa 5 Stunden im speziellen Kasten knusprig gegrillt und war ein kulinarischer Hochgenuss. Herzlichen Dank an unseren Grillmeister Reinhard Schnell.

Ortsvorsitzender Dr. Oliver Kellermann konnte knapp 50 Gäste begrüßen, die sich im schönen Garten der Familie Braun unterhalb der Stadtmauer eingefunden hatten. Bis weit nach Mitternacht wurde politisiert, geratscht und gefeiert.

 

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Keine Kinder 2. Klasse!

Was Sie nicht in den Schongauer Nachrichten lesen: Haus für Kinder wird teurer; Dr. Zeller will „andere Maßnahmen“ zurückstellen.

Im Februar 2016 beschloss die Mehrheit im Stadtrat die große Lösung beim Haus für Kinder an der Marktoberdorfer Straße. Die CSU konnte sich mit ihrem Wunsch nach einer Sanierung plus Erweiterung beim Kindergarten Regenbogen (Bahnhofskindergarten) und einem kleineren Haus für Kinder trotz guter Argumente nicht durchsetzten (wir berichteten). Die Mehrheit aus SPD, ALS und UWV argumentierte vor allem mit den Kosten und meinte, man könne so 180.000 € sparen. Jetzt liegt aber die Kostenberechnung vor und die Kosten für die Mehrheitslösung sind schon um 300.000 € gestiegen. Dafür sollte alles vom Feinsten sein, z. B. Akustikdecken aus Weißtanne. Stadtrat Dr. Zeller sprach sich sofort für die ganz große Variante aus und meinte, dafür könnten andere Maßnahmen (die Sanierung beim Bahnhofskindergarten) zurückgestellt werden.

Nicht mit uns! Es darf keine zwei Klassen von Kindergärten geben! Die CSU wird sich weiter dafür einsetzten, dass auch die Sanierung des Bahnhofskindergarten zeitnah durchgeführt wird.

Denn die von uns initiierte Untersuchung dort ergab, dass beim Schall- und Brandschutz Mängel vorliegen und erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Die Außenwände sind nicht oder unzureichend gedämmt und die Fenster stammen z. T. noch aus dem Jahr 1971.

Zusammen mit der UWV und Bürgermeister konnte der größte Luxus im neuen Haus für Kinder vermieden werden, so dass die Kosten derzeit bei 3,24 Mio€ liegen. Alles, was für die Funktion und die Kinder wichtig ist, wurde befürwortet. Wichtig ist, jetzt auch die Verkehrssituation zu klären. Die Vorlage im Stadtrat war so nicht umsetzbar. Schon im Februar haben wird klar darauf hingewiesen, dass die große Lösung zu zusätzlichen Verkehrsproblemen führen wird.

Wir dringen im Stadtrat auf einen zeitnahen Startschuss für die Sanierung des Bahnhofskindergartens. Dies entsprach auch der damaligen Beschlusslage und wir hoffen, dass nicht heimlich und leise die notwendige Sanierung im Bahnhofskindergarten Regenbogen verschleppt wird. Hier hoffen wir auch, dass die Zeitung das Thema nicht ignoriert.

Interkommunale Zusammenarbeit und Neuwahlen

Schockerberg, Ramadama und die Führung im Kreiskrankenhaus Schongau waren nur einige Punkte, die der Ortsvorsitzende Dr. Oliver Kellermann in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr ansprach. Als Ergebnis der Krankenhausbesichtigung hat die CSU einen Antrag auf eine verbesserte Busanbindung in den Stadtrat eingebracht. Anschließend gab Schatzmeisterin Evelyne Paul einen Überblick über die Finanzen.

DSC01027Danach übernahm der Altenstädter Bürgermeister Albert Hadersbeck das Kommando. Routiniert leitete er die Wahl der Delegierten zur Kreisvertreterversammlung für die Bundestagswahl und schilderte dann wichtige Punkte zur interkommunalen Zusammenarbeit. Hier griff er die Bemühungen um eine Verbesserung der Anbindung des Krankenhauses auf. Langfristig sollte nicht nur die Busverbindung verbessert werden, sondern auch eine direkte Straßenverbindung geschaffen werden.

Zum Öffentlichen Personennahverkehr konnten inzwischen wichtige Fortschritte für eine verbesserte Anbindung erarbeitet werden. Mittelfristig sollten die Gemeinden Altenstadt, Peiting und Schongau mit Busverbindungen stärker vernetzt werden. Auch der Bahnhalt Schongau Nord wäre eine bedeutende Verbesserung.

Weiter erläuterte er die Entwicklung des gemeinsamen Gewerbegebietes der Nachbargemeinden Altenstadt und Schongau und ging auch auf den sozialen Wohnungsbau ein. Hier besteht sowohl der Bedarf, bestehende Wohnanlagen z.B. in Altenstadt zu sanieren, als auch neuen Wohnraum zu schaffen. Er schlägt vor, die bestehende Baugenossenschaft Peiting-Altenstadt e.G. zu erweitern und so eine Genossenschaft für den westlichen Landkreis zu schaffen. Die Verwaltung sollte zumindest in der Anfangszeit durch die Wohnbau-GmbH Weilheim erfolgen.

Mehr Transparenz nötig!

Überrascht lasen wir von der CSU Fraktion auf der Tagesordnung für die nichtöffentliche Stadtratssitzung, dass die Ernennung einer Erzieherin als künftige Leiterin des Hauses für Kinder bekannt gegeben wird. Noch vor Monaten hatte es aus der Stadt geheißen, eine Leiterin ist im Hinblick auf die in weiter Zukunft liegende Eröffnung nicht nötig.

Die CSU beantragte, diesen Punkt öffentlich zu diskutieren. Zum einen wäre im Vorfeld zu klären, ob das Haus für Kinder künftig in der Trägerschaft der Stadt geführt wird oder ob es besser wäre, damit einen gemeinnützigen oder kirchlichen Träger zu beauftragen. Zum anderen sollte auch geklärt werden, ob eine so wichtige Stelle ausgeschrieben werden sollte.

Außerdem wäre es natürlich für die Öffentlichkeit wichtig, die designierte Leiterin – also die künftige Ansprechpartnerin – zu kennen. Leider stand die CSU mit ihrem Wunsch nach Transparenz alleine da.