Schongau schafft Wohnraum!

Ein wichtiges Signal für alle, die auf der Suche nach Wohnraum in Schongau sind, besonders für junge Familien: der Stadtrat
hat mit den Stimmen der CSU, der UWV und des Bürgermeisters das Baugebiet Schongauer Norden auf den Weg gebracht. In dem Bereich zwischen Krankenhaus und der bestehenden Bebauung am Eichenweg sollen über 400 Wohneinheiten geschaffen werden. Die
Wohnstruktur ist gut durchmischt, gerade im Bereich zum Hang sind zahlreiche Reihenhäuser und Doppelhaushälften geplant. Es wird also keine Villengegend sondern ein schönes Gebiet für Familien mit Kindern. Auch bleibt die Hangkante auf ausreichender Breite frei für die Allgemeinheit und die wichtigen Blickbeziehungen sind gewahrt.

Besonders freut sich die CSU-Fraktion, dass schon im Entwurf des Bebauungsplanes ein Kindergarten eingeplant ist. Auch im Baugebiet Lechänger hatte sich die CSU vehement für einen Kindergarten eingesetzt (“kurze Wege für kurze Beine”), war aber immer wieder an der Mehrheit im Stadtrat gescheitert.

Die ALS stimmt komplett gegen das neue Baugebiet. Schongau braucht kein neues Baugebiet, so Fraktionssprecherin Konstantin. Laut ALS sollen sich die Bauwilligen an andere Orte im Mittelzentrum wenden, d.h. Altenstadt und Peiting soll diese aufnehmen. Ob es wirklich ökologisch wertvoll ist, wenn die Bauvorhaben an anderer Stelle verwirklicht werden, darf bezweifelt werden. Auch die SPD verhielt sich wenig sozial. Zwar waren nur 3 von 7 Stadträten anwesend. Davon stimmte aber nur einer für die notwenige Entwicklung, zwei SPD-Stadträte stimmten wie die ALS dagegen.

Die CSU befürwortete einstimmig die Zukunftsplanung. Von unserer Seite wurde zusätzlich eine verbesserte Erschließung über eine Straße zwischen Altenstadt
und dem Krankenhaus angeregt. Von dort aus könnten die Wohnquartiere über mehrere kleine Straßen erschlossen werden und so der Verkehr im neuen
Wohngebiet reduziert werden. Auch könnten wir uns einen Geschoßwohnungsbau im nördlichen Bereich vorstellen, da auch für diesen Wohnraum in Schongau
Bedarf besteht.

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