Schockerbock 2017 – dunkel und süffig.

Der Schockerbock 2017 ist zu einem süffigen Starkbier herangereift. Davon konnte sich die Vorstandschaft der CSU bei der Bierprobe überzeugen.
Gebraut hat ihn der Schongauer Markus Langer in der Holzhauser Brauerei, einer Privatbrauerei zwischen Landsberg und Buchloe.
In diesem Jahr weist  er eine Stammwürze von 17 Prozent auf, der Alkoholgehalt liegt etwa bei 7,1  Prozent. Verwendet wurde die gleiche Malzschüttung wie im letzten Jahr,
der Hopfen kommt ausschließlich aus der Hallertau. Das Jubiläum 20 Jahre Schockerberg ( 24., 25. und 26.3.17) kann kommen.
Der offene Kartenvorverkauf findet am Samstag, 04.03.2017 von 14.00 – 15.00 Uhr im Fraktionsbüro, Münzgebäude (ehemalige Polizei).
Insbesondere gibt es an dem Tag die Karten für die Jubiläumsveranstaltung am Sonntag, 26.3.17 um 16.00 Uhr.
Danach werden die Restkarten bei Möbelerlebnis Bommersbach, Schwabbrucker Straße 8 verkauft

(Mo. – Do. 8 – 17.00 Uhr, Fr. 8 – 12.30 Uhr und Samstag 9.-12.00 Uhr).

Bierprobe der CSU

Das Starkbier für den Jubiläumsschockerberg 2017 ist eingebraut. Die CSU Schongau trifft sich am Donnerstag, den 16.2.17 um 20.30 im Bauforum am Europakreisel (1. Stock) zur Verkostung.
Braumeister Markus Langer wird interessante Informationen zum Brauvorgang und dem Bockbier geben, dann soll das Bier in gemütlicher Runde getestet werden. Herzliche Einladung an alle Mitglieder und Freunde.

110 Jahre bei der CSU

Für ihre Treue wurden bei der Schongauer CSU Mitglieder im Rahmen einer Feier geehrt. Für jeweils 30 Jahre bedankte sich Ortsvorsitzender Dr. Kellermann bei Edda und Volker Ege. Barbara Eichelberg bringt es auf 25 Jahre Mitgliedschaft, Hans Hartung auf 25 Jahre (der Preis wurde von seiner Frau Karin entgegengenommen) und Kornelia Funke ist seit 10 Jahren im Ortsverband aktiv.

Adventsfeier und Jahresabschluss 2016

Zum Jahresabschluss fand die traditionelle Adventsfeier der CSU Schongau im Restaurant der Möbelcentrale statt. Ortsvorsitzender Dr. Kellermann blickte auf das vergangene Jahr zurück. Er erinnerte an die zahlreichen Aktivitäten des Ortsverbandes vom Schockerberg über das Ramadama bis zu den Besuchen im Stadtmuseum und in der Bücherei. Auch in der Stadtpolitik ist die CSU aktiv und bringt die Entwicklung der Stadt voran. So erwähnt Dr. Kellermann unter anderem die positive Entscheidung zum Baugebiet Schongau Nord und die verschiedenen Anträge vom Verkehrskonzept Schulzentrum bis zum Sozialen Wohnungsbau. Anschließend dankte er für die Unterstützung im Jahr 2016.

csu Adventsfeier und Jahresabschluss 2016

Rosa Haseitl, Rosi Haseitl und Barbara Eichelberg begleiteten musikalisch, Marianne Porsche-Rohrer und Kornelia Funke trugen mit weihnachtlichen Texten zur gelungenen Feier bei.

Diese klang dann bei netten Gesprächen in gemütlicher Runde aus.

CSU unterwegs: Bei der Bücherei fehlt nur der barrierefreie Eingang

Die Bücherei am Münztor war das Ziel der CSU im Rahmen der Aktion CSU unterwegs. Leiterin Kornelia Funke konnte interessante Neuerungen vorstellen. Durch die Teilnahme am WebOPAC wurde der gesamte Bestand an Medien digital erfasst. Dies ermöglicht dem Nutzer bequem von zuhause aus das Angebot zu sichten und auch z.b. Bücher vorzubestellen. Wenn das Buch dann zurückkommt wird er per Mail informiert und muss es nur noch abholen. Dazu wird ab April 2017 auch die E-Book-Ausleihe starten.

csu unterwegs Bücherei 2016Dann kann der Leser Bücherüber dieBücherei auf seinen Reader, sein Tablett oder Handy laden. Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern aus Schongau und Umgebung 20000 Medien vom Buch über Hörbücher bis zu Spielen zur Verfügung. Jedes Jahr werden etwa 10 Prozent ausgemustert und erneuert. Die Leiterin berichtete, dass die Bücherei mit der Volkshochschule, den Schulen und Kindergärten gut zusammenarbeitet und neu auch im Altenheim ein Angebot schafft. Dazu beteiligt man sich auch an vielen Aktionen, z.B. der Hexennacht. Der persönliche Besuch bleibt trotz aller technischer Neuerungen das Herzstück des Angebotes. Einen großen Wunsch hätten Kornelia Funke und ihr Team noch:

Der Eingang sollte barrierefrei ausgebaut werden. Mit einer Rampe könnten Rollstuhlfahrer und auch Eltern mit Kinderwägen besser in die Räume gelangen. Ortsvorsitzender Dr. Oliver Kellermann versprach, dass sich die CSU für eine zeitnahe Lösung einsetzt und dankte dem Team für die vorbildliche Leistung. Seit nunmehr über 13 Jahren engagieren sich Funke und ihr Team ehrenamtlich, damit den Bürgerinnen und Bürgern ein breites und aktuelles Angebot an Medien zur Verfügung steht.

In den Abenteuerspielplatz muss wieder Abenteuer

spielplatzcheck mengel  spielplatzcheck 2016

Im Rahmen der Monatsversammlung der CSU berichteten Helmut Hunger und Peter Bommersbach über den Spielplatzcheck der CSU.

Diese Aktion läuft nun seit etwa 2 Jahren, 10 Spielplätze wurden schon überprüft, mit Kindern bespielt, die Eltern befragt und Bewertungsbögen erstellt. So konnten manche Gefahrenstellen beseitigt werden und erhebliche Verbesserungen erreicht werden. Lob hatte Hunger auch für Bürgermeister und Bauamt, die sich schnell um angezeigte Mängel kümmern.

Auch wurde in den letzten Jahren viel Geld investiert um Attraktivität und Sicherheitslage zu verbessern. Auf den Kinderspielplätzen gilt jetzt ein Rauchverbot und an jedem Spielplatz ist die Nummer angebracht, bei der
Schäden oder Gefahren sofort gemeldet werden können. Die Geräte, die zum Teil in schlechtem Zustand waren, wurden nach und nach ausgetauscht. Dabei ist es wichtig, dass nicht die selben Geräte auf jedem Spielplatz stehen.

Überall sollte ein anderes Motto mit anderen Möglichkeiten geboten werden, so Hunger. Als nächstes steht der sogenannte Abenteuerspielplatz an der Säulingstraße zur Aufwertung an. Hier haben Hunger und Bommersbach schon interessante Vorschläge, z.B. eine Burg auf dem Hügel erarbeitet, die demnächst
mit der Stadt besprochen werden sollen. Damit im Abenteuerspielplatz auch wieder “Abenteuer”drin ist.

Die Reihe Spielplatzcheck wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt.

Ramadama 2016

Ramadama  – gemeinsamer Frühjahresputz in Schongau

Über 50 Freiwillige waren am Samstag  unterwegs, um Schongau Aufzuräumen. Auch zahlreiche Flüchtlinge fanden sich ein, um die Aktion zu unterstützen.

Bei diesem Frühjahrsputz, organisiert von der CSU Schongau, wurden 645 kg Müll im Stadtgebiet gesammelt und zum Abfallentsorgungszentrum gebracht. Dank der vielen Helfer konnten 250 kg mehr als im letzten Jahr entsorgt werden. Neben unzähligen Glas- und Plastikflaschen fanden sich auch ein Fahrradanhänger, ein Staubsauger und Polster. Ortsvorsitzender Dr. Oliver Kellermann bedankte sich bei allen Helfern, insbesondere bei den Vereinen, die die Aktion unterstützen. Fleißig im Einsatz waren die Feuerwehr,  der Soldaten- und Veteranenverein, der Bund Naturschutz, die Junge Union und die Kleintierzüchter. Auch Stadträte aus verschiedenen Parteien und der Bürgermeister legten wieder eifrig Hand an.

Als Dankeschön gab es für alle noch Getränke und belegte Semmeln.

Schockerberg 2015

Mit Zaubertrank haben sich alle lieb

Schongau – Viereinhalb Stunden beste Unterhaltung – das war der Schockerberg der Schongauer CSU am Wochenende. Dabei jagte ein Höhepunkt den nächsten.

Das Fastenprediger-Duo hat vergangenes Jahr nicht so richtig gezündet. Alleine klappt es bei „Paulator“ Paul Huber besser. Er bringt Gereimtes witzig rüber, wie das Thema Kino, bei dem der gesamte Stadtrat von den Fortschritten Michael Asams überrascht worden war, obwohl man sich tags zuvor gesehen hatte („fünf Stunden saß er dort vor Ort, leider kam er nicht zu Wort“). Er mischte aber auch Nachdenkliches ein, wie Kritik an fehlenden Altenheim-Investitionen oder die Aufregung des Freihandeslabkommen TTIP mit den Chlorhühnchen: „Im Plantsch tauchen die Leute auch ins Chlorbad ein.“

Für eine richtige Überraschung sorgte danach aber Marianne Porsche-Rohrer. Die kam verkleidet als bittere Pille, brillierte wie immer mit ihren auswendig gelernten Reimen – und wurde anders als früher richtig bissig lokalpolitisch. Sie lobte die guten Manieren von Bürgermeister Falk Sluyterman, wenn da nur die Sprache nicht wäre. Aber „vielleicht ist mit ein paar Tabletten, der rote Preuße noch zu retten“. Ähnliches gelte für das Sächsisch von Krankenhaus-Chef Thomas Lippmann – mit einem Seitenhieb auf dessen Hyperaktivität: „Und ein paar Sächsisch-Vermeidungspillen könnten den starken Redefluss stillen.“

Auch Stadtrat-Kolleginnen bekommen ihr Fett weg: „Die rote Queen Ilona Böse, macht gern im Stadtrat viel Getöse. Sie tönt und plappert viel und lange, dem Bürgermeister wird’s ganz bange. Macht das Geplapper auch nicht viel Sinn, Hauptsache, man steht in der Zeitung drin. Auch Frau Buresch schafft es ganz geschwind, dass die Sitzungen schier unendlich sind.“ Starker Tobak.

Nicht politisch, aber dafür völlig vogelwild war anschließend der Auftritt von Markus Wühr alias Luis aus Südtirol, der mit seinen „zweiten dritten Zähnen bestellt bei E-Bay“ (original angepasst von Stadtratskollege und Zahnarzt Dr. Oliver Kellermann) so schüchtern bei den Frauen ist, dass er ganz verwirrt war, als Angelina Jolie ihm bei einem Urlaub auf seinem Bauernhof einen Zungenkuss verpassen wollte. Von der chinesischen Stimme beim Navigationsgerät, der er mit Falschfahren testet, über seinen Job als singender Verkehrspolizisten bis zu seinen Sterlisierungsversuchen war die rasende Darbietung an Absurdität kaum zu überbieten – aber extrem lustig.

Das galt auch fürs Singspiel, wobei anfangs nicht so ganz klar war, dass die Gallier als „Zentrum der Aufständischen“ die bayerische Staatsregierung darstellen sollen, die sich gegen die Ausplünderung durch den Bund (also die Römer) über den Länderfinanzausgleich wehren. Erster Brüller ist die Tanzeinlage der drei Römer (Michael Reith, Kellermann, Max Bertl), die danach böse verprügelt zu Kaiserin Angela (Anna Eberle) und ihrem Wächter (Florian Stögbauer) eilen. Angela will es mit Kriegskonsulin Ursula (Julia Eberle) den „trinkfesten und arbeitsscheuen Bayern“ zeigen, doch die Ausrüstung ist morsch und die Pferde als Lasagne verspeist – egal. Doch die Gallier/Bayern haben ein Problem: Druide Stoiberix (Luitpold Braun) hat das Zaubertrank-Rezept vergessen, und alle Versuche von Asterix (Thomas Hennecke), Obelix (Michael Eberle), Troubadix (Andreas Mock) , Verleihnix (Thomas Schleich) und Majestix (Robert Stöhr als Seehofer) fruchten nicht: „Was das für ein Kack ist, das Rezept ist ja von Varoufakis“, schimpft Stoiberix.

Als die Römer schließlich angreifen, fährt plötzlich Ludewix (Robert Kassebaum als Ludwig II.) auf einem Schwanenwagen in den Saal – und alles wird gut: Bayern ist frei, dafür bekommt Angela einen Schluck Zaubertrank, „so kannst Du 20 Jahre noch regieren“ – eine wirklich gelungene Aufführung, die Gäste fangen bereits zum Schunkeln an.

Doch dafür ist kurz darauf keine Zeit mehr, wenn Jürgen Fischer und seine Schönachdorfer Feuerwehrkapelle eine unfassbare Sprüchebatterie abfeuern. „Schongau gehört mit Peiting zum Teil der Welt, wo der Hund mit dem Hintern bellt“, spottete er. Für den Landtagsabgeordneten Harald Kühn etwa, „der sich verlaufen hat“, müsse ein eineinhalbfacher Tusch reichen – die nächste Wahl sei einfach zu weit weg. Hintersinnig wird es, wenn Fischer die Beleuchtung am Rednerpult einschaltet und wirbt: „Kommt nach Hohenfurch, wir haben Licht und Kraft.“ Den wegen der „Rollator-Rennen“ abgesperrten Sonnengraben spießte Fischer zur Musik von „Tage wie dieser“ ebenso auf wie den Schmuse-Stadtrat, „bei dem am Schluss eh der Knecht entscheidet“.

Plötzlich kommt ein Kapellenmitglied als Skifahrer mit uralten Holzbrettern und ebenso uraltem blauem Skigewand auf die Bühne, der Fritz Dopfer darstellen soll. Fischer nennt ihn konsequent Felix (Neureuther) und jubelt: „Schongau ist Vize-Weltmeister, die Talenteschmiede im Oberland, das Tor zur Welt“ – so einen Empfang müsse Bürgermeister Sluyterman erst einmal toppen.

Das Publikum darf mitreimen, auch die schmutzigen Witze kommen blendend an, und Zugabe und Höhepunkt des Abend ist der Spielplatz-Check der Schongauer CSU, den Fischer im Stil einer Radio-Konferenzschaltung moderiert. Da bleibt Eberle unter anderem in der Rutsche stecken und muss freigeschnitten werden, Peter Blüml versucht, dem Schaukelpferd, Bärwurz einzuflößen – der Saal tobte. Für diesen Abschluss eines gelungenen Abends ein Wort: grandios.

Boris Forstner