Autor: Peter Bommersbach

Stadtrat stoppt Bäckerkaffee

Stadtrat stoppt Bäckerkaffee

Antrag der CSU erfolgreich

Grünes Licht für den Vorbescheid für ein Bäckerkaffee auf dem Grundstück Zugspitzstraße 1wollten Bürgermeister und Verwaltung geben.

In der Überschreitung der Baugrenzen, der Gebäudeform und weiterer Vorgaben des Bebauungsplans sahen sie kein Problem, auch nicht darin, dass der Lärmschutzwall nicht das Gebiet zur Straße abschließt. Um das Vorhaben durchzubringen durfte ein Vertreter der Firma Ihle noch einen schönen Vortrag mit PowerPoint halten. Da das Vorhaben mit den Stimmen der ALS und SPD im Bauausschuss durchgewunken wurde, stellte die CSU einen Antrag auf Nachprüfung im Stadtrat.

So kam es zu einer Sondersitzung unter großem Interesse der Öffentlichkeit. Erneut befürworteten Bürgermeister und Verwaltung das Projekt. Kein Problem für die Nachbarschaft? Dies sahen die Stadträte in der Mehrheit anders. Sie wollten die weitgehenden Befreiungen vom Bebauungsplan nicht mittragen. Es ist eine Zumutung für die Nachbar, wenn täglich um 4.00 Uhr die erste Anlieferung kommt.

Neben der Zunahme von Lärm sahen viele Stadträte auch die Bäckerei Enzensperger, einen guten Schongauer Handwerksbetrieb gefährdet. Ein Bäckerkaffee auf dem Grundstück ist für die Versorgung des Gebietes nicht nötig, belastet die Nachbarschaft und sollte nicht so viele Vorgaben des Bebauungsplans missachten. Auch für die Altstadt hätte es negative Auswirkungen. Daher stimmte der Stadtrat mehrheitlich gegen den Vorbescheid, auch der Investor muss die Regeln der Planung einhalten.

Bei der Abstimmung stimmten Kornelia Funke (CSU), Robert Stöhr (CSU), Michael Eberle (CSU), Dr. Oliver Kellermann (CSU), Markus Wühr (CSU), Marianne Porsche-Rohrer (CSU), Helmut Hunger (CSU), Stephan Konrad (SPD), Dr. Friedrich Zeller (SPD), Peter Huber (SPD), Tobias Kalbitzer (ALS) und Gregor Schuppe (ALS) gegen das Projekt. Dies war ausreichend, da nur der Bürgermeister und 5 Stadträte von SPD und ALS dafür stimmten.

Ein Erfolg der Vernunft, aber auch der Bürgerinnen und Bürger, die mit über 800 Unterschriften und durch ihre Anwesenheit in der Sitzung Flagge zeigten. Herzlichen Dank dafür.

Bücherei barrierefrei – CSU-Antrag umgesetzt

Bücherei barrierefrei – CSU-Antrag umgesetzt

Die Schongauer Bücherei ist jetzt barrierefrei zu erreichen. Das ist wichtig für Eltern mit Kinderwägen, aber auch für gehbehinderte Menschen. Im Dezember 2016 hat die CSU-Fraktion nach einer Besichtigung einen entsprechenden Antrag gestellt. Um die Kosten in Grenzen zu halten, wurde das Projekt durch die Stadt weitgehend in Eigenleistung umgesetzt. Daher musste der Antrag auch nicht im Stadtrat behandelt werden, sondern konnte durch den Bürgermeister selbst bewilligt werden.
Auch wenn es länger gedauert hat, Hauptsache es ist fertig und eine gute Lösung, freut sich Büchereileiterin Kornelia Funke. 2017 wurde die Rampe gebaut, 2018 der Belag aufgebracht und die Restarbeiten fertiggestellt. Das mit der Bücherei war wichtig,so Fraktionsvorsitzender Michael Eberle, die Stadt muss aber an dem Thema dranbleiben und das auch bei anderen Gebäuden bzw. Wegen umsetzen.

Haus für Kinder voll in Betrieb

Haus für Kinder voll in Betrieb

Das neue Schongauer “Haus für Kinder” wurde 2017 eröffnet und jetzt sind auch die Außenanlagen fertiggestellt. Es wird sehr gut angenommen und ist für Schongau dringend nötig gewesen. In zwei Kindergartengruppen werden je 25 Kinder betreut, in einer weiteren Gruppe mit 3 E-Plätzen 19 Kinder und dazu besuchen noch 12 Kinder den Hort, so der Leiter Ludwig Hahn. Architekt Siegfried Bommersbach, Stadtbaumeister Dietrich und sein Stellvertreter Thomas erläuterten das Raumkonzept und die Einrichtung. Ein großzügiger Spielflur erschließt die farbig gestalteten Gruppenräume, Akustikdecken sorgen für eine gedämpfte Geräuschentwicklung. Die Außenanlagen sind erinnern an die Lage im früheren Lechbett und bieten als Inseln und Boote gestaltete Spielmöglichkeiten.

Haus für Kinder Schongau

Die CSU überzeugte sich bei Ihrem Rundgang davon, dass das großzügige Raumkonzept und die gelungene Gestaltung dafür sorgen, dass sich die Kinder dort wohlfühlen. Dafür wichtig ist natürlich auch das engagierte Personal. Damit dafür gesorgt ist, hat sich die CSU im Stadtrat dafür eingesetzt, dass die Praktikantenvergütung stärker erhöht wird, als von der Verwaltung vorgeschlagen. Außerdem sollen die Tariferhöhungen an die Praktikanten weitergegeben werden.
Fraktionsvorsitzender Eberle erinnerte daran, dass die CSU schon frühzeitig auf den Bedarf für die weitere Betreuungsplätze hingewiesen hatte und es der CSU weiter wichtig ist, dass es auch gute Betreuungseinrichtungen in oder nahe der Wohngebiete gibt (kurze Wege für kurze Beine).

Haus für Kinder Schongau

…und nach dem anstrengenden Rundgang im Haus für Kinder nehmen Paul Huber und Barbara Eichelberg ein erfrischendes Bällebad…