Spielplatz Check Carl-Orff-Straße

Spielplatz check der CSU Schongau Carl-Orff-Strasse Spielplatz check der CSU Schongau Carl-Orff-Strasse Spielplatz check der CSU Schongau Carl-Orff-StrasseSpielplatz check der CSU Schongau Carl-Orff-Strasse

Am Sonntag waren wieder die Spielplatzchecker der CSU unterwegs. Unter Leitung von Helmut Hunger und Peter Bommersbach wurde der Spielplatz an der Carl-Orff-Straße eine Prüfung unterzogen. Dieser zeigte sich in gutem Zustand und bietet Spielgeräte sowohl für die jüngeren als auch älteren Kinder. Für die Kleinen steht ein Sandkasten, eine Wippe und Schaukeln (auch Nestschaukel)  zur Verfügung. Besonders interessant ist natürlich der Sandbagger. Ein schöner Kletterturm macht den größeren Kindern Spaß, die Älteren haben aber auch eine Tischtennisplatte und Tore. Für Eltern gibt es Sitzgelegenheiten, auch wenn eine Bank mehr nicht schaden würde. Einziges Manko ist die mangelnde Beschattung, die Spielgeräte sind vorwiegend in direkter Sonne. Da muss man prüfen, wie weit eine schattenspendende Bepflanzung trotz der Hochspannungsleitung möglich ist.

Spielplätze in respektablem Zustand

In den vergangenen Jahren wurde Geld in die Schongauer Spielplätze investiert, so dass sich diese in einem respektablen Zustand befinden. Dennoch werden Verbesserungen gefordert.

Schongau – Mit einem erfreulichen Fazit stellten Bommersbach und Hunger der Stadt Schongau die Ergebnisse des Spielplatzchecks 2016 vor. Im Jahr 2016 hat die CSU die Spielplätze am Karwendelring, am Kurt-Gnetter-Ring, im Förchenwald und an der Auerbergstraße unter die Lupe genommen.

„Sie befinden sich aktuell alle in einem relativ guten Zustand“, machte Peter Bommersbach deutlich. Er freue sich, dass die CSU durch ihre Aktion die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Politik auf das Thema „Spielplatz-Attraktivität“ lenken konnte, und die Stadt daher viel für die Spielplätz getan habe.

Hunger sieht noch Verbesserungspotenzial

Auch Helmut Hunger ist zufrieden mit dem Zustand der 2016 geprüften Spielplätze, sieht aber durchaus noch Verbesserungspotenzial. So schlug er Bürgermeister Falk Sluyterman vor, beim Spielplatz am Karwendelring die Sitzgelegenheit zu versetzen. „Damit könnte man sie aus der Sonne nehmen und so für Verschattung sorgen“, sagte Hunger. Gleichzeitig schaffe man dadurch mehr Platz zur Nutzung des Schlittenhügels im Winter.

Beim Spielplatz am Kurt-Gnettner-Ring fehle eine „normale“ Schaukel, und die Kletter-Rutsch-Kombination sei sehr klein. Zudem liege das Gelände voll in der Sonne: „Im Hochsommer während der Mittags- und Nachmittagszeit ist der Spielplatz kaum nutzbar“, so Hunger.

Auch Bommersbach fordert Erneuerungsmaßnahmen

Peter Bommersbach erklärte, dass der Spielplatz am Förchenwald zum Teil eine Gefahr für Kinder und Erwachsene darstelle: „Das Kletterbrett beim Kletterturm ist morsch und muss ausgetauscht werden.“ Eine Sitzgelegenheit befände sich im direkten Spielbereich. Bommersbach: „Das heißt Unfallgefahr. Sie sollte daher versetzt werden.“

Die Gefahr minimieren könne man laut den beiden außerdem am Spielplatz an der Auerbergstraße: „Die Betonbrüstung der Tiefgaragen-Zufahrt hinter dem Spielplatz ist niedrig und lädt zum Klettern ein.“ Hier sei eine Absturzsicherung erforderlich, um zu verhindern, dass kletternde Kinder in die Tiefe fallen und sich verletzen. Auch sollten die Stahlpfosten der Seilrutsche abgepolstert werden.

2017 geht der „Spielplatz-Check“ in die nächste Runde. Es wird drei Begehungen geben, zu der die Schongauer Bevölkerung herzlich eingeladen ist. „Wir sind beim ‚Spielplatz-Check‘ auf die Mithilfe und die Unterstützung der Schongauer Bürger angewiesen. Nur so können wir alle Wünsche und Verbesserungsvorschläge berücksichtigen“, sagte Bommersbach. Hunger ergänzte: „Wir werden die Stadt Schongau beim Thema ‚Spielplatz-Gestaltung‘ auch weiterhin begleiten, damit sichergestellt ist, dass wir unseren Kindern sichere, abwechslungsreiche und attraktive Spielplätze bieten können.“18

In den Abenteuerspielplatz muss wieder Abenteuer

spielplatzcheck mengel  spielplatzcheck 2016

Im Rahmen der Monatsversammlung der CSU berichteten Helmut Hunger und Peter Bommersbach über den Spielplatzcheck der CSU.

Diese Aktion läuft nun seit etwa 2 Jahren, 10 Spielplätze wurden schon überprüft, mit Kindern bespielt, die Eltern befragt und Bewertungsbögen erstellt. So konnten manche Gefahrenstellen beseitigt werden und erhebliche Verbesserungen erreicht werden. Lob hatte Hunger auch für Bürgermeister und Bauamt, die sich schnell um angezeigte Mängel kümmern.

Auch wurde in den letzten Jahren viel Geld investiert um Attraktivität und Sicherheitslage zu verbessern. Auf den Kinderspielplätzen gilt jetzt ein Rauchverbot und an jedem Spielplatz ist die Nummer angebracht, bei der
Schäden oder Gefahren sofort gemeldet werden können. Die Geräte, die zum Teil in schlechtem Zustand waren, wurden nach und nach ausgetauscht. Dabei ist es wichtig, dass nicht die selben Geräte auf jedem Spielplatz stehen.

Überall sollte ein anderes Motto mit anderen Möglichkeiten geboten werden, so Hunger. Als nächstes steht der sogenannte Abenteuerspielplatz an der Säulingstraße zur Aufwertung an. Hier haben Hunger und Bommersbach schon interessante Vorschläge, z.B. eine Burg auf dem Hügel erarbeitet, die demnächst
mit der Stadt besprochen werden sollen. Damit im Abenteuerspielplatz auch wieder “Abenteuer”drin ist.

Die Reihe Spielplatzcheck wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt.