Autor: Peter Bommersbach

Bierprobe Schockerberg 2019

Bierprobe Schockerberg 2019

Große Vorfreude auf den Schockerberg entstand bei der Bierprobe der CSU. Braumeister Markus Langer hatte den Geschmack umschrieben mit „nicht zu schwerer, verhältnismäßig schlanker dunkler Bock mit schokoladigen Noten und dezenter, honigartiger Süße“- und er hatte nicht zu viel versprochen. Ein süffiger Bock mit einer Stammwürze von 17,2 Prozent, gebraut bei kalt geführter Untergärung.

Schockerbock Schockerberg 2019

Schnell wurde er den beiden Fässchen entlockt und in fröhlicher Runde verkostet. „Da kann der Schockerberg kommen, zum Wohle“ so der Ortsvorsitzende Dr. Kellermann. Die Proben für das Singspiel haben schon begonnen und auch der Vorverkauf läuft gut.

Die Kartenabholung und der Restkartenverkauf finden am Samstag, den 2.3.19 von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
im Fraktionsbüro (Bücherei am Münztor, 1. OG) statt. Der Schockerberg ist am 22., 23. und 24.3.19.

Dabei können wir uns wieder auf die Musik der Stadtkapelle, die Einlage der Hohenfurcher Feuerwehrkapelle, Luigi aus Alto Adige und Kobold Marianne vom Rathaussaal freuen. Die Fastenpredigt kommt in bewährter Weise von Bruder Okulos, heuer neu dabei ist der Verkehrer Josef Birhuber.

Ehrung 45. Rosa Haseitl

Ehrung 45. Rosa Haseitl

CSU ehrt langjährige Mitglieder

Seit 45 Jahre gehört Rosa Haseitl jetzt dem Ortsverband der CSU Schongau an. Auch Helmut Schmidbauer hält der CSU seit 40 Jahren die Treue. Ortsvorsitzender Dr. Kellermann dankte den beiden langjährigen Mitgliedern zusammen mit seinen Stellvertreterinnen Barbara Eichelberg und Kornelia Funke.

Museumsführung Sonderausstellung

Museumsführung Sonderausstellung

Lebendig wurde die Schongauer Stadtgeschichte, als Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer die CSU durch die Sonderausstellung im Schongauer Stadtmuseum führte. Über 30 Besucher konnte der Ortsvorsitzende Dr. Kellermann im Museum begrüßen. Nach einer kurzen Einführung in den Aufbau der mittelalterlichen Stadt und die Rechte der Bürger erläuterte er die Gründung der Stadt durch die Staufer. Als eigentlichen Stadtgründer benennt er den Staufer Heinrich VI., den Sohn Friedrich Barbarossas. Mit der Hinrichtung Konradins 1268 in Neapel wurde die Verpfändung wirksam und die Stadt Schongau ging an die Wittelsbacher. Bei jedem Wechsel des Herrschers war es für die Stadt wichtig, sich die Rechte und Privilegien vom neuen Herrscher wieder bestätigen zu lassen. So besitzt auch das Stadtmuseum eine stattliche Sammlung mittelalterlicher Urkunden, unter anderem eine kaiserliche Urkunde von Kaiser Ludwig dem Bayern.

Museumsführung Sonderausstellung CSU Schongau unterwegs

Weiter schilderte er die Gründung des Schongauer Landkreises zur Zeit Christophs des Starken, seit dieser Zeit und damit über 500 Jahre ist Schongau Sitz der staatlichen Verwaltung. Schwere Zeiten kamen für Schongau, als die Stadt von Herzog Ferdinand ausgepresst wurde, um zu sichern, dass Köln katholisch bleibt. Mit spannenden und anschaulichen Geschichten führte Schmidbauer anhand der Urkunden durch die Geschichte unserer Heimatstadt von der Gründung bis ins letzte Jahrhundert.
Ortsvorsitzender Dr. Kellermann dankte ihm mit einer kleinen Stärkung und den Besuchern für das Interesse an Stadt und Museum.

Adventsfeier der CSU

Adventsfeier der CSU

Im vorweihnachtlichen Rahmen fand die Adventsfeier der CSU Schongau statt. Dafür sorgten im festlich geschmückten Restaurant der Möbelcentrale Sabine Braun und Rosi Haseitl mit schöner
musikalischer Umrahmung.

Ortsvorsitzender Dr. Oliver Kellermann blickte zunächst auf das vergangene Jahr 2018 zurück. Als politischen Höhepunkt nannte er, dass die Einführung der Straßenausbaubeitragssatzung dauerhaft verhindert werden konnte, die CSU hatte im Schongauer Stadtrat 18 Jahre lang immer wieder dagegen gestimmt. Gesellschaftlich war sicher der Schockerberg wieder herausragend, es gab aber weitere gelungene Veranstaltungen wie den Altstadtflohmarkt, den politischen Frühschoppen am Volksfest mit Gesundheitsminister Jens Spahn, die Reise in die Wachau und das Sommerfest. Er erinnerte aber auch daran, dass mit Paul Huber und Michael Eberle zwei langjährige Stadträte aus der Fraktion ausgeschieden sind und ihnen mit Peter Bommersbach und Thomas Schleich zwei junge und engagierte Kollegen nachrückten.

Adventsfeier der CSU GesangAdventsfeier der CSU Funke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kornelia Funke und Barbara Eichelberg bereicherten die Feier mit besinnlichen Texten, auch wurden gemeinsam Weihnachtlieder gesungen. Schließlich klang der festliche Abend mit netten Gesprächen aus.

Altstadtflohmarkt für einen guten Zweck

Altstadtflohmarkt für einen guten Zweck

Der Erlös aus dem Altstadtflohmarkt wurde auch dieses Jahr von der CSU gespendet. Barbara Eichelberg vom Ortsverband konnte 300 € an KimBa, die Kinderbetreuung in der Liedlstraße in Schongau übergeben. Ein Betrag von 200 € wurde durch den Verkauf am Flohmarkt- und Grillstand der CSU erwirtschaftet, außerdem verzichtete die Stadt Schongau auf die Bauhofkosten. Flohmarktchef Rudi Mahl legte noch 100 € drauf, das Geld wird von KimBa verwendet, um die Ausstattung und Spielangebote für die Kinder noch attraktiver zu gestalten. Ein guter Zweck, neben der Belebung der Altstadt durch den Flohmarkt selbst, so der Ortsvorsitzende Dr Kellermann, der am Grillstand im Einsatz war.

Thomas Schleich rückt im Stadtrat nach

Thomas Schleich rückt im Stadtrat nach

„Gesundheit und Familie gehen vor“

Ein neuer Stadtrat ist am Dienstag in Schongau vereidigt worden. Thomas Schleich folgt Michael Eberle nach. Der Leiter des Landsberger Amtsgerichts hatte im Urlaub einen Herzinfarkt erlitten und aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niedergelegt. Neue Fraktionsvorsitzende der CSU ist Kornelia Funke.

Schongau „Es fällt mir nicht so einfach, diesen Punkt aufzurufen.“ Mit diesen Worten leitete Bürgermeister Falk Sluyterman in der Sitzung zum Tagesordnungspunkt Mandatsniederlegung über. „Es ist klar, dass uns Michael Eberle als Stadtrat fehlen wird“, so der Bürgermeister, der Eberle als „außerordentlich engagierten, fleißigen und kompetenten Stadtrat“ lobte. „Wir waren nicht immer einer Meinung, aber es ging immer darum, zum Wohle der Stadt die Dinge voranzubringen.“

Seit 1996 saß Eberle im Gremium, bereits seit 2008 hatte er den Vorsitz der CSU-Fraktion inne und war auch Mitglied in verschiedenen Ausschüssen. „Eigentlich ist Eberle aus dem kommunalpolitischen Geschehen nicht wegzudenken“, so Sluyterman.

Eberle konnte selbst nicht persönlich an der Sitzung teilnehmen, bat auch in einem Schreiben an die Stadt darum, derzeit von einer Entscheidung über eine eventuelle Ehrung für seine nun 22-jährige Tätigkeit als Stadtrat abzusehen – es sei noch offen, ob und in welcher Form er eventuell in die Kommunalpolitik zurückkehren könne. Eberle bedankte sich nicht nur bei der Verwaltung – insbesondere den Stadtbaumeistern, dem Kämmerer und dem Leiter der Forstverwaltung – für die konstruktive Zusammenarbeit. Er hoffe, schreibt Eberle weiter, „dass der Stadtrat seine Stellung als wichtigstes Gemeindeorgan wahrnimmt, objektiv von der Verwaltung informiert wird und den Mut besitzt, die Entscheidungen zu treffen, die für Schongau wichtig und richtig sind“. In der Vergangenheit habe es sich gezeigt, dass Lösungen auch möglich seien, wenn gegenteilige Stellungnahmen vorlägen. „Die Verhinderung der Straßenausbaubeitragssatzung ist nur ein Beispiel dafür, dass die Stadträte Spielräume haben, diese aber auch erkennen und wahrnehmen müssen“, formulierte es Eberle in seinem Antrag, ihn im Hinblick auf seine akute gesundheitliche Problematik von seinen Pflichten zu entbinden. Der Schongauer Stadtrat stimmte diesem einstimmig zu.

Wie bereits berichtet, hatte Listennachfolger Robert Seitz aus beruflichen und zeitlichen Gründen die Übernahme des Amtes abgelehnt. Rosemarie Wölfle lehnte aus persönlichen Gründen ab. Der nächste Listennachfolger ist Thomas Schleich. Der 33-Jährige legte noch in der gleichen Sitzung den Amtseid ab.

Die langjährige Stadträtin Kornelia Funke war unmittelbar vor der Sitzung als Vorsitzende und Sprecherin der CSU-Fraktion gewählt worden. Im Gespräch mit unserer Zeitung bedauerte sie die Mandatsniederlegung Eberles als „riesigen Verlust“, gerade und vor allem in der Stadtratsarbeit werde man ihn vermissen. Aber es sei auch eine kluge Entscheidung gewesen – „Gesundheit und Familie haben immer Vorrang“, so Funke. Im Namen der CSU-Fraktion wünschte sie eine rasche Genesung. Sie hoffe auf „engen Kontakt“.

Der 33-jährige Thomas Schleich ist gebürtiger Schongauer. Er legte die Ausbildung zum Technischen Zeichner ab, absolvierte danach ein Fernstudium zum Maschinenbautechniker. Er arbeitet als Konstrukteur bei Hoerbiger. Schleich ist verheiratet und Vater dreier kleiner Kinder. Neben der Familie ist ihm der Sport wichtig. Er ist E-Jugend-Trainer bei der FA Schongau und spielt gerne Eishockey. Zeit, sich auf sein Amt vorzubereiten, hatte er nicht. „Ich wäre lieber unter anderen Umständen Stadtrat geworden, aber ich bin voller Tatendrang.“
Berichterstattung: Schongauer Nachrichten von Elke Robert