Kategorie: Allgemein

Rundgang zu “Schongauer Projekten”

Rundgang zu “Schongauer Projekten”

Diesmal war die CSU unterwegs zu den Schongauer Projekten. Landtagsabgeordneter Harald Kühn und Bezirksrätin Alexandra Bertl ließen sich wie zahlreiche andere Teilnehmer von Fraktionsvorsitzenden Michael Eberle die anstehenden bzw. abgeschlossenen Schongauer Projekte erläutern.

Los ging es am Münzgebäude,  für dessen Umbau und Sanierung Kosten von fast 2,9 Mio€ ohne Freianlagen zu Buche stehen.

Weiter ging es dann zur Stadtmauer, deren Sanierung auf etwa 1,1 Mio€ geschätzt wird. Die Stadt erhofft sich Fördermittel in Höhe von ca. 60 Prozent. Über die Zahlen hinaus konnte Stadtführerin Funke noch interessante touristische Hinweise geben. Auch das Stadtmauerumfeld soll aufgewertet werden, dazu wird gerade für 60.000 € die Planung ausgearbeitet. Weiter ging es in Richtung Schulzentrum. An der Marktoberdorfer Straße wies Eberle darauf hin, dass es hier für Schüler ohne Radwege gefährlich ist. Die CSU hat beantragt, dass bei der Neugestaltung der Verkehrswege am Schulzentrum auch diese Gefahrenstelle entschärft wird.

Für die Grundschule belaufen sich die Kosten auf ca. 20 Mio€, dazu kommen noch 1,4 Mio€ für den Hort. Die staatliche Förderung liegt bei etwa 6 Mio€.

Für die Mittelschule hatte MdL Kühn gute Nachrichten im Gepäck, für den ersten Bauabschnitt der Mittelschulsanierung gibt es aus dem Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur für Schongau über 1,5 Mio€. Weiter ging es dann über das Haus für Kinder (Kosten 3,24 Mio €, staatliche Förderung 1,1 Mio€) zu Sporthalle. Das ist für die Stadt ein Musterprojekt, so Eberle, da es gute Fördermittel aus dem Konjunkturpaket gab, musste die Stadt von den Kosten von 5,9 Mio€ nur etwa 1,3 Mio€ selbst tragen. Nachdem noch auf den Sanierungsbedarf im Umkleidebereich Eisstadion und auf die Saunaerweiterung hingewiesen wurde, ging es gemeinsam auf den Historischen Markt zu Stärkung.

CSU unterwegs mit Harald Kühn

CSU unterwegs mit Harald Kühn

Schon wieder heisst es “CSU unterwegs”, diesmal laden der Landtagsabgeordnete Harald Kühn und die Stadtratsfraktion zu einem kleinen Rundgang zu den grossen Projekten der Stadt ein. Treffpunkt ist

am Freitag, den 10. August um 17.00 Uhr am Muenzgebaeude. Dort soll für knapp 3 Mio€ eine Sanierung mit Umbau stattfinden, unterstützt durch die Staedtebaufoerderung. Am Stadtgraben (Projekt Stadtmauerumfeld) geht es weiter zum Schulzentrum und ueber das Haus für Kinder vorbei an Lechsporthalle und dem Eisstadion zum Plantsch.

Nach den vielen Bauprojekten geht es in den Mittelaltermarkt, wo wir den Rundgang gemuetlich ausklingen lassen.

Herzliche Einladung an alle Mitglieder und Freunde der CSU Schongau, sowie Buergerinnen und Buerger, die sich einen Ueberblick ueber die Projekte und deren

Kosten verschaffen wollen.

Wir würden uns über zahlreiche Teilnahme, auch Nachbarn und Freunde sehr freuen!

Sommerfest 2018

Sommerfest 2018

Schwein gehabt,
hieß es wieder beim Sommerfest der CSU. Dies bezog sich nicht nur auf den herrlichen Sommerabend, sondern auch auf das gute Spanferkel, das Grillmeister Reinhard Weber-Schnell als sogenannte Kastensau zubereitete. Ortsvorsitzender  Dr. Kellermann konnte über 70 Gäste begrüßen, darunter auch als Ehrengast unseren Landtagsabgeordneten Harald Kühn. Sabine und Luitpold Braun hatten den Garten wieder festlich geschmückt, dazu gab es frischen Fassbier und noch zahlreiche Köstlichkeiten. Bis in die späte Nacht hinein wurde geratscht, gesungen und gefeiert.

die Lechtalbrücke von innen

die Lechtalbrücke von innen

In der Lechtalbrücke gab es technische und körperliche Herausforderungen für die Besucher. Ortsvorsitzender Dr. Kellermann konnte statt der 30 angemeldeten über 40 Interessierte begrüßen. Macht nichts, die Brücke ist groß. Durch die schwere Eisentüre auf der Schongauer Seite ging es ins Innere. Dort informierte zunächst Andreas Wiedemann vom staatlichen Bauamt Weilheim über die Planung, den Bau und die technischen Details der Brücke.
Die Voruntersuchungen begannen 1958, die Raumordnung erfolgte 1976 und die Planfeststellung dann 1988. 1992 wurde der Verkehr auf der Umgehungsstraße freigegeben. Die Gesamtlänge der Umgehung Schongau-Peiting ist 16 km, die Baukosten betrugen damals 40 MioDM. Davon entfielen mehr als die Hälfte auf die Lechtalbrücke.
Den an dieser Stelle aufgestauten Lech mit einer Breite von 400 Meter zu überqueren, erforderte eine Brücke mit einer Gesamtstützweite von 566 Meter, die Brückenfläche beträgt 8405 qm. Neben den technischen Einzelheiten erfuhren die Besucher viel über den Brückenbau und Baustoffe im allgemeinen. Dann ging es los, quer durch die Brücke. Kein Spazierweg, an jedem Pfeiler mussten 4 Leitern überwunden werden.
Trotzdem, ein spannendes Gefühl sich unter der Brücke durchzukämpfen und dann auf der Peitinger Seite wieder ins Freie zu treten. Zurück ging es dann auf dem einfachen Weg oben. Einige Besucher nutzten auch die Möglichkeit, in den Stützpfeilern die Leitern nach unten zu klettern oder dort die Brücke zu verlassen. Vorsitzender Dr. Kellermann dankte Hr. Wiedemann für die interessanten Eindrücke und Barbara Eichelberg für die Organisation.
Stadtrat stoppt Bäckerkaffee

Stadtrat stoppt Bäckerkaffee

Antrag der CSU erfolgreich

Grünes Licht für den Vorbescheid für ein Bäckerkaffee auf dem Grundstück Zugspitzstraße 1wollten Bürgermeister und Verwaltung geben.

In der Überschreitung der Baugrenzen, der Gebäudeform und weiterer Vorgaben des Bebauungsplans sahen sie kein Problem, auch nicht darin, dass der Lärmschutzwall nicht das Gebiet zur Straße abschließt. Um das Vorhaben durchzubringen durfte ein Vertreter der Firma Ihle noch einen schönen Vortrag mit PowerPoint halten. Da das Vorhaben mit den Stimmen der ALS und SPD im Bauausschuss durchgewunken wurde, stellte die CSU einen Antrag auf Nachprüfung im Stadtrat.

So kam es zu einer Sondersitzung unter großem Interesse der Öffentlichkeit. Erneut befürworteten Bürgermeister und Verwaltung das Projekt. Kein Problem für die Nachbarschaft? Dies sahen die Stadträte in der Mehrheit anders. Sie wollten die weitgehenden Befreiungen vom Bebauungsplan nicht mittragen. Es ist eine Zumutung für die Nachbar, wenn täglich um 4.00 Uhr die erste Anlieferung kommt.

Neben der Zunahme von Lärm sahen viele Stadträte auch die Bäckerei Enzensperger, einen guten Schongauer Handwerksbetrieb gefährdet. Ein Bäckerkaffee auf dem Grundstück ist für die Versorgung des Gebietes nicht nötig, belastet die Nachbarschaft und sollte nicht so viele Vorgaben des Bebauungsplans missachten. Auch für die Altstadt hätte es negative Auswirkungen. Daher stimmte der Stadtrat mehrheitlich gegen den Vorbescheid, auch der Investor muss die Regeln der Planung einhalten.

Bei der Abstimmung stimmten Kornelia Funke (CSU), Robert Stöhr (CSU), Michael Eberle (CSU), Dr. Oliver Kellermann (CSU), Markus Wühr (CSU), Marianne Porsche-Rohrer (CSU), Helmut Hunger (CSU), Stephan Konrad (SPD), Dr. Friedrich Zeller (SPD), Peter Huber (SPD), Tobias Kalbitzer (ALS) und Gregor Schuppe (ALS) gegen das Projekt. Dies war ausreichend, da nur der Bürgermeister und 5 Stadträte von SPD und ALS dafür stimmten.

Ein Erfolg der Vernunft, aber auch der Bürgerinnen und Bürger, die mit über 800 Unterschriften und durch ihre Anwesenheit in der Sitzung Flagge zeigten. Herzlichen Dank dafür.

Bücherei barrierefrei – CSU-Antrag umgesetzt

Bücherei barrierefrei – CSU-Antrag umgesetzt

Die Schongauer Bücherei ist jetzt barrierefrei zu erreichen. Das ist wichtig für Eltern mit Kinderwägen, aber auch für gehbehinderte Menschen. Im Dezember 2016 hat die CSU-Fraktion nach einer Besichtigung einen entsprechenden Antrag gestellt. Um die Kosten in Grenzen zu halten, wurde das Projekt durch die Stadt weitgehend in Eigenleistung umgesetzt. Daher musste der Antrag auch nicht im Stadtrat behandelt werden, sondern konnte durch den Bürgermeister selbst bewilligt werden.
Auch wenn es länger gedauert hat, Hauptsache es ist fertig und eine gute Lösung, freut sich Büchereileiterin Kornelia Funke. 2017 wurde die Rampe gebaut, 2018 der Belag aufgebracht und die Restarbeiten fertiggestellt. Das mit der Bücherei war wichtig,so Fraktionsvorsitzender Michael Eberle, die Stadt muss aber an dem Thema dranbleiben und das auch bei anderen Gebäuden bzw. Wegen umsetzen.

Haus für Kinder voll in Betrieb

Haus für Kinder voll in Betrieb

Das neue Schongauer “Haus für Kinder” wurde 2017 eröffnet und jetzt sind auch die Außenanlagen fertiggestellt. Es wird sehr gut angenommen und ist für Schongau dringend nötig gewesen. In zwei Kindergartengruppen werden je 25 Kinder betreut, in einer weiteren Gruppe mit 3 E-Plätzen 19 Kinder und dazu besuchen noch 12 Kinder den Hort, so der Leiter Ludwig Hahn. Architekt Siegfried Bommersbach, Stadtbaumeister Dietrich und sein Stellvertreter Thomas erläuterten das Raumkonzept und die Einrichtung. Ein großzügiger Spielflur erschließt die farbig gestalteten Gruppenräume, Akustikdecken sorgen für eine gedämpfte Geräuschentwicklung. Die Außenanlagen sind erinnern an die Lage im früheren Lechbett und bieten als Inseln und Boote gestaltete Spielmöglichkeiten.

Haus für Kinder Schongau

Die CSU überzeugte sich bei Ihrem Rundgang davon, dass das großzügige Raumkonzept und die gelungene Gestaltung dafür sorgen, dass sich die Kinder dort wohlfühlen. Dafür wichtig ist natürlich auch das engagierte Personal. Damit dafür gesorgt ist, hat sich die CSU im Stadtrat dafür eingesetzt, dass die Praktikantenvergütung stärker erhöht wird, als von der Verwaltung vorgeschlagen. Außerdem sollen die Tariferhöhungen an die Praktikanten weitergegeben werden.
Fraktionsvorsitzender Eberle erinnerte daran, dass die CSU schon frühzeitig auf den Bedarf für die weitere Betreuungsplätze hingewiesen hatte und es der CSU weiter wichtig ist, dass es auch gute Betreuungseinrichtungen in oder nahe der Wohngebiete gibt (kurze Wege für kurze Beine).

Haus für Kinder Schongau

…und nach dem anstrengenden Rundgang im Haus für Kinder nehmen Paul Huber und Barbara Eichelberg ein erfrischendes Bällebad…